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Zielgruppe: Für einfaches Lernen, Arbeiten und Spielen, exzellente Internet Mobilität und aufregende Multimedia Erfahrung Besonderheiten: 0.3 Megapixel Webcam, bis zu 5 Std. Akkulaufzeit, 3 x USB 2.0, HDMI, Stereo Lautsprecher, Mikrofon, Bluetooth, WiFi 802.11n Software (vorinstalliert): Windows...

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Samsung N220-Marvel 25,7 cm

Kategorie: Netbook | 20-02-2010

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  • Zielgruppe: Genießen Sie ein Höchstmaß an Bewegungsfreiheit
  • Besonderheiten: Webcam, 2 Stereo-Lautsprecher x 1,0 Watt pro Kanal, integriertes Mikrofon, Bluetooth, Wireless 802.11b/g/n
  • Software (vorinstalliert): Windows 7 Starter
  • Herstellergarantie: 24 Monate
  • Lieferumfang: Netbook, Akku, Netzteil mit Netzkabel

Product Description
N220 Intel Atom N450 1,66GHz… More >>

Samsung N220-Marvel 25,7 cm

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Amazon: Kundenrezensionen:
Ausgangslage:

Für viele, lange Bahnfahrte und dementsprechend viel Zeit, um Texte zu schreiben, Folien vorzubereiten und PDFs zu lesen war ich auf der Suche nach einem neuen Netbook. Als alter Windows XP Nutzer gefiel es mir zwar nicht, dass die meisten neuen Netbooks mit Windows 7 Starter ausgeliefert werden, aber irgendwann müsste ich sowieso den Schritt zu einem neuen Betriebssystem machen (Vista habe ich gern ausgelassen).

Die Konkurrenz:

Mein Favorit war das blaue ASUS 1005PE . Fast perfekt, ABER drei Schönheitsfehler:

1. kein Bluetooth, könnte ich gerade noch durchgehen lassen

2. kein Memory-Stick reader… ok.

3. aber viel schlimmer: Das Display ist viel zu dunkel! Ja, es ist entspiegelt, ja, der Kontrast ist gut! Aber die Helligkeit ein Graus! Nur ca. 110cd/m², der Vorgänger 1000HE kommt da schon auf 150cd/m²!

Weiterer Missstand: Es ist in blau kaum erhältlich, das 1005PE in carbonblau kommt bei uns natürlich nicht raus.

Also war ich weiter auf der Suche. Nächstes Kandidat: HP Mini 210-1021eg. Günstig (299 Euro), gut verarbeitet, leider ohne BT, helles Display, das aber dermaßen spiegelt! Nach wenigen Minuten war klar: Dieser Schminkspiegel geht nicht! Dazu steht auch noch der Akku raus (wenn nicht, dann ists nur der 3-Zellen-Akku), schade.

Das MSI Wind U115-Z53168XP (nicht wirklich hübsch aber natürlich Geschmackssache) wäre fast perfekt gewesen, die 8GB SSD-Lösung nervt aber mit wenig Platz, selbst nach Neuaufspielung des Betriebssystems. Dort war aber die Verarbeitung der Displayscharniere und die ganz links angebrachte Fn-Taste (statt Strg) der Grund, weiterzusuchen.

Das neue Acer Aspire One 532 gibts in vielen Farben, aber auch hier ist die Tastatur klapprig und die (linke) Shift- und die Backspacetaste viel zu klein. Das 1280×720er Display wäre ein Trumpf, wenn es matt wäre. Ist es leider nicht. Immerhin gibts eine matte 1024×600 Version.

Das Gerät:

Dann der Blick auf die Samsung-Geräte N150 und N220: Beide neu, ebenfalls mit Pinetrails CPU/GPU ausgestattet, die kaum Mehrleistung bringt, aber deutlich günstiger zu produzieren ist, weniger Abwärme entwickelt und den Akku schont. Mein geliefertes Samsung NP N220 (mit der Bezeichnung JA02DE, das JA03DE hat nur einen 4400mAh Akku, der 8 statt 11 Stunden hält). Nachteil des recht hübschen N150 (roter Streifen um das Gehäuse herum): Die Tastatur ist schwächer verarbeitet (keine Chiclet), der Akku auch nur ein 4400er statt des 5900er im N220. Da mir die kristallgrüne Oberfläche des N220 sehr gut gefielt, war die Wahl doch recht einfach (345 Euro mit Versand).

Die kristallgrüne Oberfläche wirkt nur bei hellem Licht, ansonsten meint man, die Oberfläche wäre schwarz. Auf den Produktbildern ist meistens die hellste Farbdarstellung gewählt. Geht man nah an die Oberfläche ran, erkennt man ein wabenförmiges Muster. Sehr edel, mir gefällt die Farbe sehr gut! Das N220 in dieser Farbe nennt sich Marvel (Bezeichnung N220 JA02DE), das Mito ist in kristallrot (JA04DE), wird aber in der Regel nur mit dem 4400er Akku ausgeliefert (deshalb in der Regel auch 20 Euro günstiger).

Die Verarbeitung ist gut, kein scheppern oder quietschen, nur die Stelle über der Tastatur wirkt ein wenig billig (Plastik). Die Scharniere wirken stabil und halten, was sie versprechen, das Gehäuse ist stabil und der Aufklappwinkel des Displays ok (es geht vielleicht so bis 140°). Da kein Akku herausschaut, wirkt das Gesamtbild stimmig und wertig, von der Haptik gibts keine Beanstandungen.

Mitgeliefert wird Windows 7 Starter – die Umstellung von XP zu W7S ist schon recht groß. Es gibt im Internet genug Testberichte zum Mini-Win7, mit XP wäre man wohl besser bedient, aber ich werde mich auch daran gewöhnen. Insgesamt läuft es flott, mit 2GB SO-DIMM DDR2 (200pin) läuft es aber noch besser. Sehr schön: Der RAM-Riegel kann an der Unterseite des Gerätes auf einfachste Weise entnommen werden (verwendeter Riegel: Corsair 2GB (800MHz, Unbuffered, CL5 SODIMM) DDR2).

Ergonomie:

Es läuft permanent ein Lüfter – dieser ist aber so gut wie nicht hörbar! Das N220 bleibt recht kühl (kühler als das 1000HE), die Festplatte ist kaum wahrnehmbar. Da es gerade in diesem Bereich sehr sensible Anwender gibt, kann ich hier definitv eine Empfehlung ausgeben.

Das Display ist ein Traum! Matt, so soll es sein, wenn man viel unterwegs ist und wenig Einfluß auf die Beleuchtung hat. Gerade in der Bahn, wenn von draußen die Sonne reinscheint, der Nebensitzer das Licht einschaltet oder die Neonröhren zu stark leuchten. In diesem Bereich muss man also keine Kompromisse wie beim 1005PE eingehen, das nur halb so hell leuchtet. Damit kommt man selbst auf der niedrigsten Stufe gut aus und kann hochschalten, wenn es die Bedingungen erfordern.

Als Tastatur kommt eine Chiclet-Tastatur zum Einsatz, die von der Qualität her, den Tastenabständen und dem Druckgefühl ganz klar überzeugt und für Vielschreiber (so viel kann man nach 1 Woche schon sagen) hervorragend geeignet ist! Die Funktionstasten sind ausreichend groß, das Layout entspricht einer 92% Version der Standarttastaturen und verglichen mit vielen anderen Tastaturen ist der Mehrpreis eine sinnvolle Investition. Das Touchpad geht in Ordnung (Multitouch möglich), die beiden “Maustasten” ok, ich verwende aber problemlos die Logitech M555b.

Die Arbeit mit W7S ist nach einigen Konfigurationsänderungen ok. Das System wurde erst einmal entmüllt, nachdem es ca. 50 Minunten bei der Erstinbetriebnahme installiert hat. Leider kann man keine Installationsänderungen vornehmen, Samsung haut erst einmal alles drauf, was es gibt. Dementsprechend sieht auch der Desktop aus… Also alles wieder entfernt, was nicht irgendwie zu gebrauchen ist und das System in diesem Zustand mit den wichtigsten Programmen gesichert (Tool liegt bei, ich verwende, so weit es geht, nur portable Applikationen, da dies das System nicht zumüllen).

Die Webcam habe ich bisher einmal verwendet (0,3MP), man erkennt zwar was, aber viel gibt sie nicht her. Wichtig ist mir dieses Feature aber sowieso nicht.

Leistung und Mobilität

Mit 2GB RAM erscheint die Arbeit flotter, denn 256MB werden erst einmal für die interne Grafikkarte verwendet, 128 – 512MB für das von Samsung verwendete HyperSpace Instant-On-Betriebssystem. Instant ist aber wohl ein dehnbarer Begriff, auch die beworbene “sekundenschnelle” Bootzeit ist nicht wirklich richtig. Es dauert schon so 30-40 Sekunden, bis HyperSpace geladen ist. Dort kann man dann alles mögliche wieder raushauen und lieber über Dienste wie NetVibes konfigurieren. Ansonsten ließ sich damit ganz ordentlich surfen, es ging alles recht schnell und es gab keine Verbindungsabbrüche.

Nun sind Intels-Atom-CPUs nicht als Leistungswunder bekannt und auch “die neue Generation” in Form des N450 bleibt schwach. Positiv ist die verlängerte Akkulaufzeitmit (ca. 7,5 Stunden bei 30% Display, WLAN, BT, normaler Schreibarbeit und ein paar offenen Programmen, dehnbar bis 11 Stunden (ohne WLAN, niedrigste Helligkeit, wahrscheinlich sind mit HyperSpace auch 13 oder 14 Stunden drin), die geringere Abwärme und die leicht höhere Leistung. Davon merkt man aber so gut wie nichts. Muss man aber auch nicht. Spiele kann man mit einem Netbook weitestgehend vergessen, es sei denn, man spielt vorrangig alte 3D-Shooter oder 2D-Spiele wie Adventures oder Kartenspiele. Zum Spielen habe ich mir das Gerät aber sowieso nicht geholt.

Die Festplatte rattert ausreichend schnell, hier kommt es nur selten zu Verzögerungen. Trotzdem ist die Leistung weder mit einem richtigen Notebook noch mit einem Desktop-PC zu vergleichen. Wer hier also mehr Leistung will, der sollte in dieser Größenordnung nach Celeron Dual-Core SU2300 Netbooks suchen (ab 450 Euro aufwärts), ab 400 Euro gibts Net- bzw. Subnotebooks (also bis 12,1″) auch mit Single-Core-CPUs, die mehr Leistung zeigen als die Atom-Lösungen. Problem aber: Die Akkulaufzeit sinkt, die Abwärme steigt und die Displays bzw. Ausstattungen lassen oft zu wünschen übrig. Auch die Größe und das Gewicht fallen dementsprechend höher aus und könnten, wie bei mir der Fall, entscheidende K.O.-Kriterien sein. Da ich jeden Tag das Gerät mitnehme, war mir die Leistung nicht ganz so wichtig wie die Mobilität. Und wer einmal ohne Steckdose 6 Stunden Zug fahren musste, weiß, wie schön es ist, ein Gerät zu besitzen, dass trotzdem noch angenehm zu bedienen ist (BT an, Helligkeit auf mittlerer Stellung, kein Lüfter,…). Wer trotzdem spielen möchte, für den ist vielleicht ein Netbook mit nVidias ION-Chipsatz interessant (z.B. Samsung N510-@nyNet, aber dies ist natürlich wieder gepaart mit Nachteilen in Sachen Mobilität. Mein Netzteil lasse ich im übrigen immer zu hause, um weiteres Gewicht zu sparen.

Trotzdem kann man das Gerät natürlich auch für Filme, Musik (Qualität über die Kopfhörer gut, die Lautsprecher besser als im ASUS 1000HE) oder wenig aufwändige Spiele verwenden. Da das Display sowieso nur 1024×600 (1024×768 oder 1152×864 einstellbar, dann wird aber interpoliert und das Bild ist nicht mehr scharf und zudem etwas gestreckt) hergibt, haben 720p-Filme sowieso keinen Sinn. Diese spielt das Gerät zwar aber, die Leistung reicht dafür aber nicht aus. Hochskalierte Filme in 480p (z.B. 852×480) sind hingegen problemlos abspielbar (MP4, MKV, AVI,… über VLC) und sehen kaum schlechter aus. Die Ausgabe über den VGA-Out funktioniert laut Samsung bis 2048×1536, laut Intel jedoch nur bis 1440×1050. Die Funktion habe ich bisher aber noch nicht getestet. “Dank” W7S kann das Bild sowieso nur gespiegelt werden, es gibt keine Desktoperweiterung. Ich werde mal schauen, ob es durch externe Tools doch möglich ist, die GPU dazu zu überreden, aber als Heimlösung werde ich das Netbook sowieso nicht nutzen.

Ansonsten gibt es nicht mehr viel zur Leistung zu sagen. Es ist auf jeden Fall angenehmer zu arbeiten als mit einem PDA oder Smartphone, die kompakten Maße und das Gewicht auch für die tägliche Mitnahme nicht hinderlich und als Arbeits- oder Surfgerät einwandfrei. Wer UMTS will, der sollte sich noch etwas gedulden, eine Version ist immer schon angekündigt, wird aber auch mehr kosten. Zur Not gibts aber natürlich die Möglichkeit per USB-Stick online zu gehen, wenn kein WLAN greifbar ist. Was man noch erwähnen sollte: In dieser Größenordnung ist wie immer kein optisches Laufwerk verbaut, d.h. jede mediale Zuspielung muss in digitaler Form erfolgen – entweder über externe Festplatte (der rechte USB-Port liefert genug Saft für eine 2,5″ Festplatte), USB-Sticks oder das Netzwerk. Virtuelle Laufwerke lassen sich natürlich mit der entsprechenden Software einbinden. Externe DVD-Laufwerke sind aber möglich und kosten um die 50 Euro.

FAZIT:

Der Preis und die Ansprüche sind die beiden ausschlaggebenden Punkte: Mich hat das Gerät mit 2GB RAM 380 Euro gekostet. Das ist nicht billig. Das Netbook selbst kommt auf ~340 Euro, es gibt schon ähnliche Netbooks um die 250 Euro (z.B. das ASUS 1001P). Man kann sagen, dass die Preise für Netbooks relativ konstant zwischen 250 – 350 Euro pendeln, kommt Speicher hinzu, ist man oft bei 300 – 400 Euro. Geht man mit dem Preis runter, muss man aber auch mehr Kompromisse machen: In der Regel verzichtet man auf WLAN Draft-n, Bluetooth oder eine bessere Tastatur, auch sinkt der Festplattenspeicherplatz, die Akkugröße oder Anschlussmöglichkeiten (z.B. kein MemoryStick, nur 2 USB,…).

Fangen wir beim N220 also mit den negativen Punkten an (verglichen mit anderen Netbooks) und hier hält sich die Liste aufgrund der kompromisslosigkeit des Gerätes in Grenzen:

- Die Webcam könnte besser sein

- Die Display-Auflösung könnte höher sein (z.B. 1280×800)

- HyperSpace ist nicht gerade das schnellste Boot-OS und nervt W7S mit Popups, die man erst mal alle abstellen muss

- generell ist das System beim Start mit vielen unnötigen oder überflüssigen Tools und Programmen ausgestattet. Ich brauche die jedenfalls nicht, zumal es meist eh nur Testversionen sind

- W7S ist für XP-Kenner eher ein Rückschritt, ist aber eine andere Diskussion und hat mit dem Gerät an sich wenig zu tun

- 2GB Aufrüstung sinnvoll (+ 40 Euro)

- kein HDMI (gibts aber sowieso nur mit ION)

Mehr zu meckern gibt es eigentlich nicht. Der Rest wäre Erbsenzählerei. Die positiven Aspekte hingegen überzeugen rund um:

+ Display hell und gut

+ Akku hält lange durch (JA02DE!)

+ Bluetooth, Draft-n an Bord, Festplatte groß genug

+ Chiclet-Tastatur Spitze!

+ Design sieht edel aus

+ abgerundete Ecken, gute Form

+ Neoprentasche liegt bei

+ die kristallgrüne Oberfläche ist zwar nicht fingerabdruckresistent (hält sich aber in Grenzen), dafür unglaublich wertig und hübsch (Geschmackssache, gebe ich zu)

+ kaum Geräusche wahrnehmbar, auch nicht bei Last!

+ bleibt recht kühl, geringe Abwärme

+ Verarbeitung sehr gut

+ Größe und Gewicht trotz 5900er Akku gut (kein vorstehender Akku, Gewicht auf Netbook-Standard)

+ gute Platzierung der Anschlüsse

+ 2 Jahre Garantie mit Abhol- und Bringservice

Die positiven Aspekte sind allesamt deutlich höher zu werten als die negativen, mit denen ich allesamt bestens leben kann. Im Vergleich mit der Konkurrenz muss ich keine Kompromisse eingehen und auch der Preis ist nicht so viel höher, als das es ein Problem sein könnte. Wer mit einem etwas schwächerem Akku und einer weniger guten Tastatur auskommt, kann sich auch das N150 holen, dies ist in der Regel 30-40 Euro günstiger. Wer weiter an der Preisschraube drehen möchte und aus bestimmte Dinge (Optik, Tastatur, Ausstattung etc.) verzichte kann, ist wahrscheinlich auch mit dem 250 Euro günstigen ASUS 1001P bestens bedient. Für meine Ansprüche hat aber das N220 alle Anforderungen erfüllt und dank ausgezeichneter Verarbeitung hoffe ich auch in Zukunft meine Freude mit dem Gerät zu haben.
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